DIE REFERENTEN (IN ZEITLICHER REIHENFOLGE)

Andreas Greve,
Geschäftsführer,
nextpractice GmbH
Benjamin Sung Ho Wenzel,
Managing Consultant,
Horváth & Partner GmbH
Lisa Julie Adler, Senior - Projektmanagerin, CYQUEST GmbH
Stefan Müller,
VP Business Development Ophthalmology,
Carl Zeiss Meditec AG
Sven Wilms,
Geschäftsführer,
Software Innovation Bridge

Fast 80% deutscher Entscheider fordern einen Paradigmenwechsel in der Führungskultur in Deutschland. Das ist eine der zentralen Erkenntnisse der Wertestudie "Führungskultur um Wandel", die die nextpractice GmbH gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) durchgeführt hat. Unternehmen sind zunehmend gefordert, in agilen Strukturen und Prozessen zu wirken, um im digitalen Zeitalter mit hoher Veränderungsdynamik anpassungsfähig und erfolgreich zu bleiben. 

Im Vortrag reflektiert Andreas Greve, Geschäftsführer der nextpractice GmbH, die rasante Entwicklung der Arbeitswelt vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse über die diversen Ansprüche und Bedürfnisse der Arbeitnehmer und den zunehmend steigenden Anforderungen an Führungskräfte, basierend auf den nextpractice Wertestudien „Führungskultur im Wandel“ und „Wertewelten Arbeiten 4.0".

Die Digitalisierung ist ein Megatrend, der die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und Wertschöpfung erzeugen, signifikant verändert. Die Digitalisierung wird auch die Unternehmenskultur verändern. Ein neuer, offener Umgang mit Daten und Wissen prallt auf die alten „Wissen ist Macht“-Strukturen. Die dadurch entstehenden neuen Machtverhältnisse stellen den klassischen Manager vor eine große Herausforderung.  Wie können Unternehmen dem Wandel der Arbeitswelt begegnen? Je eher Unternehmen die Digitalisierung als Chance begreifen, desto eher sind sie gewappnet für die sich ständig wandelnde Arbeitswelt. 

Die wissenschaftlich fundierte Messung von Cultural Fit mit dem „Kulturmatcher“ ist ein Testverfahren, das unternehmenskulturelle Merkmale messen und quantifizieren kann. Es handelt sich hierbei um ein wissenschaftlich entwickeltes und valides Test- und Messverfahren. Der Test erzielt Kennwerte zu Itemschwierigkeiten, Trennschärfen, Item-Skala-Korrelationen, struktureller, konkurrenter und diskriminanter Validität, zu Reliabität und interner Konsistenz, Akzeptanz und Augenscheinvalidität sowie hinsichtlich allgemeiner Bewertung und Weiterempfehlung. Es werden insgesamt neun unternehmenskulturelle Faktoren erfasst. Hierbei handelt es sich jeweils um bipolare Skalen.

Carl Zeiss blickt auf eine 120 Jahre alte Firmengeschichte zurück. Dies ist etwas, auf das man stolz sein kann, und es birgt viele Vorteile. Es bietet aber auch genügend Gründe, zu sagen „dies haben wir schon immer so gemacht“. Neue digitale Technologien wie soziale Medien, mobile Kommunikation und Business Analytics erobern die Wirtschaft und die Gesellschaft immer schneller, sind längst in unseren privaten wie geschäftlichen Alltag integriert. Die digitale Transformation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ZEISS und wird vom Gesamtvorstand des Konzerns mit Nachdruck vorangetrieben. Ziel ist für ZEISS die digitale Transformation @speed und @scale–d. h. mit hoher Geschwindigkeit und für möglichst viele Kunden- bzw. Nutzergruppen. Dies soll durch eine Neugestaltung der dafür notwendigen Organisationsstrukturen erreicht werden. Die beschleunigte Entwicklung innovativer, digitaler Lösungen gemeinsam mit Unternehmensbereichen des Konzerns wird zum einen von einer neu geschaffenen und im Aufbau befindlichen Einheit gezielt unterstützt.

Die Suche nach den besten Köpfen ist häufig wie die Suche nach der berühmt-berüchtigten Stecknadel im Heuhaufen. Man hat viele Daten, aber wie findet man die oder den Richtigen? Ein daten-getriebener Ansatz in weltweiten Datenbeständen kann dabei helfen. Er sucht aufgrund von Schlagworten nach den Top ExpertenInnen für Ihr Kompetenzteam.