Mensch & Roboter: Feinde oder Partner?

Im Industrie 4.0 Kontext und durch das starke Aufkommen der Künstlichen Intelligenz wird häufig von der Gefahr durch Roboter als Arbeitsplatzvernichter gesprochen. Dies wird wohl auch in etlichen Berufsfeldern auftreten. Andererseits werden durch dieses neue Aufgabengebiet neue Arbeitsplätze entstehen. Aber vor allem sollte man nicht von Mensch oder Roboter sprechen sondern von Mensch und Roboter!

In den Medien wird häufig auf die zunehmende Sorge der Bevölkerung aufgrund der möglichen Arbeitsplatzvernichtung durch Roboter und künstlicher Intelligenz hingewiesen. Dies wird wohl auch in etlichen Berufsfeldern eintreten. Ich möchte aber hier und heute garnicht auf die Diskussion „Wieviel geht verloren, wieviel kommt durch neue Technik hinzu?“ eingehen sondern auf das falsche Entweder / Oder hinweisen. Warum sehen wir die neue Roboter-Technik nicht als Chance und als eine mögliche sinnvolle Erweiterung unseres Lebens? Roboter können uns ergänzen, wo wir es von unseren Anlagen her nicht können (schnelle Datenanalyse) und wo wir es nicht wollen, zum Beispiel in Gefahrensituationen, in die wir uns nicht begeben wollen.

Dr. Ivana Kruijff-Korbayová, Talking Robots Group, DFKI, zeigte auf unserer Online-Konferenz „Zukunftsforum – Daten. Hightech. Menschen.“ am 09. März 2017 Anwendungsszenarien im Zusammenspiel von Mensch und Roboter.

Interessant fand ich in diesem Vortrag auch das organisotorische Zusammenspiel von Mensch und Roboter: wieviel steuert der Mensch (die Zentrale), wieviel Autonomie erlaubt / ermöglicht man dem Roboter (der dezentralen Ausführungsebene). Schauen Sie sich selbst das ca. 30 minütige Video an:   Link zum Video