Die schleichende Revolution

Am 12. April haben wir in unseren Blog über die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit des DFKI‘s berichtet und den Blog-Artikel „Mensch & Roboter: Feinde oder Partner?“ genannt. Diese Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter in Katastrophenfällen ist das eine. Ein ganz anderer und eventuell wichtigerer Aspekt ist die schleichende Revolution durch smarte Maschinen.

Die schleichende Revolution durch smarte Maschinen ist eine Entwicklung, die uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stark beeinflussen und viele Bereiche unseres Lebens verändern wird. Diese Revolution ist bereits aktuell und in vielen Bereich anschaulich. In den Warenlagern sind es zunehmend Maschinen, die Bestellungen aus den Regalen nehmen und verpacken. Im Straßen-verkehr wird es immer mehr teilautonome Fahrzeuge geben, die selbstständig einparken und bei Gefahr abbremsen. Und im Industrie 4.0 Kontext vernetzen die Produkte sich eigenständig mit den Fabrikationsanlagen und übermitteln flexibel an die jeweils freie Station, wie sie gefertigt werden möchten.

Im Hintergrund werden Maschinen tätig, die aus Big Data nun Smart Data machen, sie intelligent auswerten, Business Nutzen generieren und neue Servicemodelle ermöglichen. Sie analysieren die Messwerte von vielen oder wenigen Sensoren an Maschinen und Anlagen, um im Voraus zu berechnen, wann Maschinen ausfallen und Züge stehen bleiben werden. Auch im Gesundheitswesen und im Polizeiwesen gibt es Analyseverfahren, die genauer analysieren können, um welches Krankheitsmuster es sich wohl handelt bzw. wo in nächster Zeit eine Häufung von Einbrüchen stattfinden wird. Diese Aufzählung ist bei Weitem nicht vollständig.

All diese verschiedensten Einsatzgebiete von smarten Maschinen, die nicht aussehen müssen wie Roboter, werden unser Leben verändern. Viele werden es zu schätzen wissen, z.B. Senioren das autonome Fahren, Behinderte die intelligenten Prothesen, Fachexperten und Manager die effizientere Durchführung von unterstützenden Tätigkeiten. Wichtig ist, dass wir uns hierauf einstellen. Hierzu gehört auch ein „smartes Lernen“, über das wir in einem der folgenden Blogeinträge berichten werden.