Elektromobilität und die seltene Lithiumionenzell-Produktion in Deutschland

Elektromobilität und das E-Auto sind in aller Munde. Fast alle Automobilhersteller haben mittlerweile ein E-Auto im aktuellen Angebot oder arbeiten daran. Die Lithiumzellen hierfür kommen überwiegend aus Asien. Michael Deutmeyer, Geschäftsführer des einzig nennenswerten Herstellers von Lithiumionenzellen in Deutschland stellt die Situation auf unserer Online-Konferenz „Zukunftsforum Daten. Hightech. Menschen.“ am 09. März vor.

Deutmeyers größtes Problem ist der Preis. Lithiumzellen aus der Massenproduktion kosten inzwischen schon weniger als 250 Euro pro gespeicherte Kilowattstunde, EAS-Zellen gut doppelt so viel. Allerdings bieten die Zellen von EAS auch enorme Kapazitäten: in Labortests erzielten sie bis zu 7.000 Ladezyklen ohne nennenswerten Verlust der Leistungsfähigkeit im Gegensatz zu üblicherweise 1.000 in der Branche. Deutschlands Autokonzerne beziehen ihre Lithiumzellen durchweg von asiatischen Lieferanten. Der einzige Versuch, dieses Feld mit einem eigenen Produkt zu besetzen, war Li-Tec, ein Gemeinschaftsunternehmen des Chemiekonzerns Evonik mit der Daimler AG. Die Zellen waren am Ende sehr gut, aber aus Sicht des Autokonzerns zu teuer. Vor zwei Jahren gab Daimler das Ende des Projekts bekannt, nachdem Evonik bereits ausgestiegen war.

Quelle: Der SPIEGEL 42/2016

Nun erläutert Michael Deutmeyer auf der Online-Konferenz „Zukunftsforum Daten. Hightech. Menschen.“ am 09. März, warum die Lithiumzell-Produktion so wichtig ist, und stellt aktuelle Kapazitäten, Marktführer und Technologien vor. Bezugnehmend auf aktuelle politische Initiativen in Europa wird die Strategie der EAS Germany in diesem Umfeld vorgestellt und positioniert sowie ein Ausblick gegeben.

Weitere Informationen über diese Online-Konferenz finden Sie unter: www.software-innovation-bridge.com