Milliarden! Warum?

Im Silicon Valley werden Milliarden Dollar in Unternehmen gesteckt, die mit neuen Medikamenten die Medizin revolutionieren wollen. Nach dem SPIEGEL Artikel „Wette auf den Jackpot“ frage ich mich: warum?

Im SPIEGEL Artikel „Wette auf den Jackpot“ , SPIEGEL 30 / 2017 wird über Start-Ups im Silicon Valley und speziell über das Unternehmen Denali Therapeutics geschrieben, das an wirksamen Medikamenten gegen Alzheimer, Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen forscht. Die ca. 220 Millionen Dollar, die Denali als Anschubfinanzierung einsammeln konnte, wird von einigen als Zeichen des kurz bevorstehenden Durchbruchs auf diesem Gebiet, von anderen als Hype und Exzess bewertet. Es ist unbestritten: Technologien greifen ineinander, der technologische Fortschritt nimmt deutlich zu. „Die Wissenschaft bricht auf“, so Alexander Schuth, COO von Denali.

Ich persönlich teile diese optimistische Einschätzung von Herrn Schuth und wünsche allen Patienten, dass sie schnell die für sie notwendigen Medikamente erhalten. Worüber ich mich im Verlauf des Artikels nur wunderte, waren die bislang gemachten Erkenntnisse: „Wer sein Gehirn mehr trainiert, verkraftet es besser, wenn Gehirnzellen beginnen abzusterben“ und: „Genauso wichtig scheint Bewegung zu sein“. Guten Morgen!

Schon seit Jahren zeigen Studien, dass sportliche Betätigung das Risiko, im Alter an Alzheimer zu erkranken, um bis zu 50 Prozent senken kann. Auch ist schon lange bekannt, dass mangelnde Fitness bei vielen Menschen das Wohlbefinden beeinträchtigen und zumindest bei vielen Betroffenen Konzentrationsstörungen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit verursachen können. Natürlich: jeder Mensch ist anders und jeder empfindet dies anders. Deswegen unterstützen wir zum Beispiel das 48 h Check-Up Analyse-tool mesana, das einen individuellen Gesundheitsreport erstellt und darauf aufbauend  individuelle Gesundheits-Maßnahmen vorschlägt. So sehr ich jedem Menschen das für ihn notwendige Medikament wünsche und Investitionen in diese Entwicklung unterstütze, blieb bei mir nach dem Lesen des Artikels der Eindruck: es können auch einfachere Methoden und Tools helfen!