Gold und Elend in Rio

Die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro sind beendet. Es wurde um Gold gekämpft, um Siege und um viel Geld. Das Elend im Land ist damit nicht verschwunden.

Man hatte sich mit diesen Olympischen Spielen eine neue Welt versprochen, "new world", dieser Spruch prangte an jeder Absperrung, die das Sportliche vom normalen Leben in Rio de Janeiro trennte. Ist dies nun eine „Neue Welt“? Ja, der Hafen ist wiederbelebt, es gibt eine neue U-Bahn-Linie, aber ist alles besser? Und war diese Vision überhaupt realistisch?

Die wirtschaftliche und politische Realität wird die Stadt und Brasilien schnell wieder einholen. Mit dem Andauern der sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation wird auch die Kriminalität und Gewalt in Brasilien weiter steigen.

Die Gewalt in Brasilien war auch der Grund für Roney Marczak, Geigenvirtuose aus Londrina-Paranà (Brasilien), nach 14 Jahren in Deutschland und der Schweiz, in denen er Meisterkurse bei namhaften Künstlern, wie Max Rosthal, Shmuel Ashkenasi, Tibor Varga und Joseph Silverstein absolvierte und mehrere Auszeichnungen gewann, zurück in sein Heimatland zu gehen und dort die Musikschule Sol Maior zu gründen.

„Es gibt sehr viele Talente hier“, sagt er, „aber auch sehr viel Elend.“ Und: „Musik ist das beste Mittel gegen Gewalt“. Roney und seine Schule, an der 300 Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen ohne staatliche Unterstützung unterrichtet werden, holen die Kinder von der Straße und geben ihnen eine Perspektive.

Software Innovation Bridge unterstützt Roney Marczak und seine Musikschule finanziell.

Weitere Informationen zu Sol Maior sowie Musik-Konzerte finden Sie unter folgenden Links:

www.projetosolmaior.com

www.youtube.com/watch?v=qLb9kW8OxFw

www.youtube.com/watch?v=I25DMcrBZ1A

sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/escolaroneymarczaksolmaior/?fref=ts